Programmhinweis

Nächstes Konzert am 14.06.24 um 19.00 Uhr

Maximilian Hornung
& Friends

Sarah Christian – Violine
Johannes Strake – Violine
Wen Xiao Zheng – Viola
Jano Lisboa – Viola
Jan-Erik Gustafsson – Violoncello
Maximilian Hornung – Violoncello

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Erich Wolfgang Korngold
(1897 – 1957)
Streichsextett D-Dur, op. 10

I. Moderato – Allegro
II. Adagio
III. Intermezzo. Moderato con grazia
IV. Finale. Presto

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PAUSE

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Peter Tschaikowsky
(1840 – 1893)
Streichsextett „Souvenir de Florence“ d-Moll, op. 70

I. Allegro con spirito
II. Adagio cantabile e con moto
III. Allegro moderato
IV. Allegro vivace

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Konzertdauer: 40 Min. I Pause I 40 Min.

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Sarah Christian

Sarah Christian möchte die Vielfalt, ehrliche Emotion und Energie der klassischen Musik ihren Zuhörern vermitteln. In ihrem künstlerischen Leben genießt sie es, alle Einflüsse zu vereinen
und auf nichts verzichten zu müssen: Solistin, Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Kammermusikerin und künstlerische Leiterin einer Kammermusikreihe in ihrer Heimatstadt Augsburg.

Dabei stellt sie den höchsten Anspruch an sich selbst. Ihr Fokus bei der Auseinandersetzung mit dem Notentext liegt immer auf dem Inhalt der Musik, dem sie sich stets mit großem Respekt nähert. Aus dem ARD-Musikwettbewerb 2017 ging sie als 2. Preisträgerin hervor (ohne Vergabe des 1.Preises), sie gewann auch den Publikumspreis und den Sonderpreis des Münchener Kammerorchesters. Zuvor war sie bei zahlreichen anderen internationalen Wettbewerben erfolgreich, wie zum Beispiel bei dem „Michael Hill“ Competition in Neuseeland, beim Brahms-Wettbewerb Pörtschach in Österreich, beim Mendelssohn-Bartholdy Wettbewerb Berlin und vielen weiteren mehr.

2008 wurde sie mit dem »Best String Player of the Year« Award sowie der Yehudi Menuhin Medaille der Universität Mozarteum ausgezeichnet. Sarah Christian zählt zu ihren wichtigsten Lehrern Igor Ozim am Mozarteum Salzburg sowie Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, deren Assistentin sie in den Jahren 2013-2106 war. Impulse und Inspirationen bekam sie auch in Meisterkursen bei Thomas Brandis, Donald Weilerstein, Rainer Schmidt, Maxim Vengerov und bei Miriam Fried.

Seit 2013 ist sie mit viel Freude 1. Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, diese Position nutzt sie gern auch dazu, um das Orchester von dem Pult aus zu leiten, wenn es ohne Dirigenten spielt. Regelmäßig wird sie als Konzertmeisterin zu Projekten bei anderen Orchestern eingeladen, wie z.B. zu dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, DSO
Berlin und der Kammerakademie Potsdam. Bei den BBC Proms 2017 war sie Konzertmeisterin des BBC Symphony Orchestras und spielte „Scheherezade“ von Rimsky-Korsakov unter der Leitung von James Gaffigan.

Sarah Christian konzertierte in vielen Ländern Europas sowie in China, Japan, Südamerika und den USA. Sie spielte als Solistin u.a. mit dem »Via Nova« Chor München, mit den Philharmonien Hermannstadt und Timisoara/ Rumänien, der bayerischen kammerphilharmonie, Camerata Salzburg, Auckland Philharmonie, Sinfonieorchester Klagenfurt, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dem Münchener Kammerorchester und dem Symphonieorchester des BR. Ihr Debüt in der Carnegie Hall mit dem Bayerischen Staatsorchester hatte Sarah Christian im März 2018.
Ihre Debüt-CD (GENUIN, 2017) mit Prokofjews Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80 und Schuberts Fantasie C-Dur wurde von der Presse hochgelobt: „Sarah Christians Solodebut ist schlichtweg fantastisch! Die Geigerin erweist sich als äußerst feinfühlige Interpretin, technisch ist sie ohnehin über allen Zweifel erhaben.“ (Manuel Stangorra, klassik.com)

Die Kammermusik ist ihr ebenfalls sehr wichtig, sie trat in verschiedenen Formationen beim Festival Spannungen in Heimbach, den Schwetzinger Festspielen, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und beim Schleswig Holstein Musik Festival auf. Sie initiierte eine Kammermusikreihe in ihrer Heimatstadt Augsburg, das sie gemeinsam mit Maximilan Hornung gestaltet.
Das neu von ihr gegründete „Franz Ensemble“ wird selten gespielte Kammermusik für das Label MDG aufnehmen. Das erste Album mit Werken von Ferdinand Ries erscheint im Sommer 2019.

Johannes Strake

Bevor Johannes Strake die Position des Stellvertretenden Konzertmeisters bei der NDR Radiophilharmonie übernahm, spielte er von 2018 bis 2021 als festes Mitglied im NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg. Erfahrungen als Konzertmeister sammelte er bereits als Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie (unter dem Dirigenten Michael Sanderling) sowie in der Jungen Deutschen Philharmonie.

Sein Studium absolvierte Johannes Strake bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und bei Ingolf Turban an der Hochschule für Musik und Theater in München. Anschließend führte sein Weg nach London, wo er bei Alexander Janiczek an der Guildhall School of Music and Drama studierte. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei Heime Müller, Thomas Brandis, Roman Nodel und Mi-kyung Lee.

Johannes Strake hat bei verschiedenen Wettbewerben Preise gewonnen. So wurde er z. B. beim Ibolyka-Gyarfas-Violinwettbewerb in Berlin, beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb im österreichischen Pörtschach und beim Internationalen Vasco-Abadjiev-Violinwettbewerb in Sofia ausgezeichnet.

Neben seiner Tätigkeit im Orchester widmet er sich mit großer Leidenschaft der Kammermusik. Zu seinen Kammermusikpartner*innen gehören u. a. die Geigerinnen Mariya Krasnyuk und Sarah Christian sowie der Cellist Maximilian Hornung. Und auch in den Kammermusik-Matineen der NDR Radiophilharmonie und in der Reihe Blaue Stunde im Sprengel Museum ist Johannes Strake als Kammermusiker präsent.

Wen Xiao Zheng

Wen Xiao Zheng, 1981 in China geboren, wurde mit zehn Jahren als Geigenschüler am Konservatorium von Shanghai aufgenommen. Mit 14 Jahren gab er der Bratsche den Vorzug und schloss das Studium mit dem Bachelor of Arts „mit Auszeichnung“ ab.

Weitere Stationen seiner musikalischen Ausbildung waren die Escuela Superior de Música Reina Sofia Madrid, wo er bei Gérard Caussé studierte, die Hochschule für Musik Detmold – zu dieser Zeit war Diemut Poppen seine musikalische Mentorin – und die Musikhochschule München, an der er von Hariolf Schlichtig unterrichtet wurde. 2009 schloss er sein Studium mit dem Konzertexamen und einem Diplom in Kammermusik ab. Weitere Anregungen erhielt er in Meisterkursen bei Yuri Bashmet.

Beim National China Viola Competition errang er den Ersten Preis, ebenfalls bei den Wettbewerben „Ciudad de Xàtiva“ und „Llandes Múscia“ in Spanien. In Moskau erhielt den Sonderpreis des Besten Kammermusikers. Der Münchner Hörerschaft wurde Zheng Wen Xiao 2008 bekannt, als er beim ARD-Musikwettbewerb einen Zweiten Preis gewann. Ein Erster Preis wurde nicht vergeben. Auch der Publikumspreis ging an Zheng Wen Xiao.

Orchestererfahrungen sammelte der Bratschist bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Bayerischen Staatsorchester. Auf dem Gebiet der Kammermusik zählen u.a. Ana Chumachenco, Daniel Hope, Yuri Bashmet, Nicolas Alststädt, Maximilian Hornung und das Rodin-Quartett zu seinen Partnern. Schon von 2010 – 2013 war Wen Xiao Zheng bei den Bamberger Symphoniker als Solo-Bratschist engagiert. Anfang 2014 wechselte Zheng Wen Xiao auf derselben Position zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. In der Saison 2019/2020 kehrte er nach Bamberg zurück.

Jano Lisboa

Der Portugieser Jano Lisboa gewann den Erste Preis von Prémio Jovens Músicos in Lissabon in beiden Kategorien Viola und Kammermusik. Außerdem ist er der Gewinner des 2006 NEC Mozart Concerto Competitions in Boston, USA, und des 2009 Watson Forbes International Viola Competitions in Schottland.

Jano Lisboa arbeitete mit Tigran Mansurian an dessen Viola Konzert “…and then I was in time again”, das 2006 mit dem Algarve Orchestra in Portugal uraufgeführt wurde. Sein Beitrag zur Förderung von portugiesischer Musik war die Aufführung von Fernando Lopes-Graça Viola Concertino mit dem Orquestra do Norte und das Viola-Konzert von Alexandre Delgado mit dem Gulbenkian Orchestra in Lissabon. Vor kurzem hatte er seine Solo-Premiere mit dem Lettischen National Symphony Orchestra und Junischi Hirokami, wo er das Takemitsu Viola Concerto spielte. Im Sommer 2019 konzertierte Jano Lisboa mit Christoph Poppen und dem Israel Chamber Orchestra Hummel Potpourri.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Lisa Batiashvili, Leif Ove Andsnes, Antje Weithaas, Tabea Zimmerman, Jörg Widmann, Maximilian Hornung, Christian Poltera, Herbert Schuch, Matthias Höfs, Peter Donohoe, Endellion String Quartet, Carmina Quartett und Kuss Quartett. Jano Lisboa war Mitglied des Münchener Kammerorchesters und Künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals Viana in Portugal.

Seit September 2013 ist er der Solobratscher der Münchner Philharmoniker. Er spielt eine Bratsche Ettore Siega vom 1932.

Jan-Erik Gustafsson

Der finnische Cellist Jan-Erik Gustafsson ist einer der herausragendsten und gefragtesten Solist und Kammermusiker in der internationalen Musikwelt von heute. Er begann sein Studium bei Markku Luolajan-Mikkola am West Helsinki Music Institute. Er studierte weiter bei Mikhail Homitser und Frans Helmerson am EdbergMusikinstitut in Stockholm, wo er 1992 sein Solistendiplom ablegte.

Im Alter von fünfzehn Jahren platzierte sich Gustafsson gut in der EBU Young Musician Wettbewerb in Kopenhagen, und seitdem ist er weltweit sowohl als Solist und als Kammermusiker. Er ist mit unzähligen angesehenen Orchester wie dem London Symphony Orchestra, dem Bournemouth SO, dem Berlin RSO, Brisbane Symphony Orchestra, Australian Chamber Orchestra und Hobart Symphony Orchestra in Australien, dem niederländischen RSO, dem dänischen RSO, das schwedische RSO und die Stockholmer Philharmoniker, die Hongkonger Philharmoniker, die Jerusalem SO, die Washington National SO, die New York, Lausanne und Wiener Kammerorchester, Camerata Bern und die Amadeus-Kammer-Orchester. Er trat auch mit fast allen finnischen Orchestern auf.

Jan-Erik Gustafsson hat mit einigen der herausragendsten Maestros zusammengearbeitet, u.a. Jukka-Pekka Saraste, Esa-Pekka Salonen, Hannu Lintu, Osmo Vänskä, Klaus Mäkelä, Okko Kamu, Leif Segerstam, Leonid Grin, Yan-Pascal Tortelier, Andrew Litton, Neeme Järvi, Paavo Järvi, Kristjan Järvi, Daniel Harding und viele andere.

1994 unterzeichnete Jan-Erik Gustafsson einen Vertrag mit der amerikanischen YCA-Agentur. So gibt er regelmäßig Soloabende auf Tourneen in den USA, Europa und dem Fernost an Veranstaltungsorten wie der Carnegie Hall und der Alice Tully Hall in New York, dem Kennedy Center in Washington, Suntory Hall in Tokio und die Brahms Hall in Wien, Barbican Hall, Queen Elizabeth Hall und Wigmore Hall in London sowie viele mehr. Bei Kammermusikfestivals weltweit arbeitete er mit Pinchas Zukerman, Ralf Gothóni, Leif-Ove Andsnes, Paavali Jumppanen, Christian Tetzlaff, Arto Satukangas, Leonidas Kavakos, Liana Isakadze, Ivry Gitlis und unzählige andere.

1997 erhielt Jan-Erik Gustafsson eine persönliche Einladung von Maestro Mstislav Rostropowitsch spielt Prokofjews Sinfonia Concertante auf dem Cellokongress mit dem St. Petersburgh Philharmonic Orchestra in St. Petersburgh, Russland.

Jan-Erik Gustafsson hat mehrere Aufnahmen für Ondine gemacht und behauptet, weltweit Kritikerlob und Lob für seine Interpretationen. Sein Album mit Cellosonaten von Szymanowski, Kodály und Schnittke (ODE 827-2) wurde zum Rekord der Jahr 1994 und seine CD Englund Cello Concerto (ODE 951-2) wurde nominiert als Rekord des Jahres 2000, beide von der finnischen IFPI. Jan-Erik Gustafsson hat nahm die Prokofjew-Sinfonia Concertante mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra auf Orchester und Maestro Sakari Oramo mit herausragendem Lob und Kritik aus der ganzen Welt (die Washington Post nannte die Aufführung „in Brand gesetzt“ mit Wut und Erhabenheit“.)

Jan-Erik Gustafsson hat zahlreiche Meisterkurse in Europa, den USA und Asien gegeben, und unterrichtet derzeit an der Sibelius-Akademie in Helsinki, Finnland. Er war künstlerischer Leiter (1998-2010) der Loviisa Sibelius Festival in Finnland. Derzeit ist er künstlerischer Leiter des neuen Porvoo-Borgå Fest.

Jan-Erik Gustafsson spielt ein Stefano Scarampella Cello aus dem Jahr 1890.

Maximilian Hornung

Maximilian Hornung hat sich in den letzten Jahren als einer der führenden Cellisten seiner Generation etabliert. Als Solist konzertiert er mit so renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre National de France, der Tschechischen Philharmonie, den Wiener Symphonikern, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem Indianapolis Symphony Orchestra, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Kammerphilharmonie Bremen und den Bamberger Symphonikern unter Dirigenten wie Daniel Harding, Yannick Nézét-Séguin, Mariss Jansons, Esa-Pekka Salonen, David Zinman, Pablo Heras-Casado, Semyon Bychkov, Bernard Haitink, Manfred Honeck, Antonello Manacorda, John Storgårds , Michael Francis, Mario Venzago, Jonathan Nott, Andrew Manze, Krzysztof Urbański und Robin Ticciati. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Anne-Sophie Mutter, Antje Weithaas, Hélène Grimaud, Daniil Trifonov, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, François Leleux, Joshua Bell, Yefim Bronfman, Herbert Schuch, Lars Vogt, Hisako Kawamura, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann. Er wird von zahlreichen Festivals eingeladen, darunter Schwetzingen, die Salzburger Festspiele, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Luzern, Verbier, Lockenhaus, Ravinia und Hong Kong. Regelmäßig ist er zu Gast auf Podien wie den Philharmonien Berlin, Köln und Essen, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall.

In der Saison 2023/24 wird Maximilian Hornung unter anderem seine Debüts beim Dallas Symphony Orchestra, beim Frankfurter Opern- und Museumsorchester, beim Estonian Festival Orchestra und beim Helsinki Philharmonic Orchestra geben. Erstmals wird er in der Doppelfunktion als Solist und Dirigent beim Orchestra della Svizzera italiana zu erleben sein. Er wird erneut in der Tonhalle Zürich und bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zu Gast sein sowie auf Tournee mit dem Nederlands Philharmonisch Orkest Brahms’ Doppelkonzert mit Lisa Batiashvili spielen. Nach der erfolgreichen Europa-Tournee im Trio mit Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis in der Saison 2022/23 spielt er in der aktuellen Saison mit Anne-Sophie Mutter bei der Mozartwoche Salzburg.

Seine erstaunlich umfangreiche und vielseitige Diskographie umfasst sowohl Solokonzerte als auch äußerst prominent besetzte kammermusikalische Einspielungen. Gleich für sein erstes Album erhielt er den ECHO Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres (Sony 2011), und auch die Veröffentlichung von Dvořáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel (Sony 2012) wurde mit dem begehrten ECHO ausgezeichnet. Es folgten die Einspielung der wichtigsten Cello-Werke von Richard Strauss mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink (Sony 2014) sowie eine CD mit den Cellokonzerten von Joseph Haydn mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda (Sony 2015). 2017 erschien bei der Deutschen Grammophon eine hoch gelobte Einspielung von Schuberts Forellenquintett mit u.a. Anne-Sophie Mutter und Daniil Trifonov. Weitere Aufnahmen entstanden für Genuin, Linn Records, NEOS, Bridge Records und CPO. 2018 erschien eine Einspielung mit Dmitri Schostakowitschs 2. Cellokonzert und Sulkhan Tsintsadzes 2. Cellokonzert mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Andris Poga bei myrios classics. 2023 folgt auf dem gleichen Label seine Einspielung von Schumanns Cellokonzert mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding.

1986 in Augsburg geboren, erhielt Maximilian Hornung mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Seine Lehrer waren Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Nachdem er 2005 als Sieger des Deutschen Musikwettbewerbs hervortrat, gewann er 2007 als Cellist des Tecchler Trios, dem er bis 2011 angehörte, den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Im Alter von nur 23 Jahren wurde er erster Solocellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und hatte diese Position bis 2013 inne. Maximilian Hornung wird vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung und vom Borletti-Buitoni-Trust in London unterstützt und gefördert. Im Frühjahr 2022 übernahm er die künstlerische Leitung der Traunsteiner Sommerkonzerte.

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Wir wünschen Ihnen viel Freude beim  Konzert und kommen Sie gerne wieder!

Ihr Team des Konzerthaus Blaibach.

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